Pegnitz liegt am Ostrand der Fränkischen Schweiz, einer hügeligen Landschaft im Norden der Fränkischen Alb. Der Fluss Pegnitz entspringt in der Stadt und wird kurz darauf von der Fichtenohe gespeist. Westlich erhebt sich der Schloßberg, nordöstlich der Zipser Berg. Pegnitz ist Startpunkt der Bayerischen Eisenstraße, die über Industrie- und Kulturdenkmäler bis zur Donau führt.
Die Stadt entstand aus zwei Siedlungen, von denen eine 1119 als „Begenz“ erstmals erwähnt wurde. Im 14. Jahrhundert gründeten die Landgrafen von Leuchtenberg eine Planstadt unter dem Schutz einer Burg, die 1355 Stadtrechte erhielt. Später gehörte Pegnitz zu Böhmen, bevor es an die Hohenzollern überging. Die Brauereitradition prägte das Leben: Bürger durften Bier brauen, doch im Sommer wurde das „Flindern“ streng geregelt, um sauer gewordenes Bier zu vermeiden.
Heute ist Pegnitz bekannt für seine markanten Felsen wie den Dianafelsen oder die Voitshöhle. Die Stadt verbindet historische Bauten mit moderner Infrastruktur, darunter ein Gymnasium und Berufsschulen, die nach dem Krieg ausgebaut wurden. Die Eingemeindungen der 1970er Jahre erweiterten das Stadtgebiet um benachbarte Orte wie Buchau oder Trockau.