Pomáz liegt im Komitat Pest, am rechten Donauufer nördlich der Hauptstadt Budapest. Die Stadt ist über die S-Bahnstrecke der Helyiérdekű Vasút mit Budapest und Szentendre verbunden.
Schon in der Bronzezeit war die Gegend besiedelt, später hinterließen Skythen, Kelten, Römer und andere Völker ihre Spuren. Der Name könnte vom lateinischen „Pomosus“ für Obstgarten stammen. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus einer Urkunde des Königs Béla II. aus dem Jahr 1138.
Bekannt ist Pomáz vor allem für seine serbisch-orthodoxe Kirche, die auf die Zeit der osmanischen Herrschaft zurückgeht. Das Teleki-Wattay-Schloss, ein barockes Bauwerk der Adelsfamilie Teleki, beherbergt heute ein Hotel und dient als Veranstaltungsort. Persönlichkeiten wie der Forschungsreisende Sámuel Teleki oder der Historiker Andreas Alföldi stammen von hier.