Pritzwalk liegt im Nordwesten Brandenburgs, eingebettet in eine Grund- und Endmoränenlandschaft, die von schweren Böden geprägt ist. Die Stadt wird von der Dömnitz durchflossen, einem Nebenfluss der Stepenitz, der einst als Wasserquelle und Siedlungsgrund diente. Die Umgebung ist dünn besiedelt, was auf die ungünstigen Bodenverhältnisse zurückgeht.
Die Wurzeln der Stadt reichen bis in slawische Zeit zurück, als hier der Stamm der Brizanen lebte. Deutsche Siedler folgten nach dem Wendenkreuzzug und ließen sich an einer Handelskreuzung nieder. Die Familie Gans zu Putlitz spielte eine wichtige Rolle bei der Erschließung der Region, verlor aber ihre Vorherrschaft an die Markgrafen von Brandenburg. Pritzwalk wurde so Teil der Mark Brandenburg und entwickelte sich zu einem zentralen Marktort.
Heute prägt die historische Bausubstanz das Stadtbild, darunter Fachwerkhäuser und ein klassischer Straßenmarkt. Die Dömnitz und die umliegende Landschaft mit ihren Moränenhügeln verleihen der Stadt ihren besonderen Charakter.