Reynès liegt im südfranzösischen Département Pyrénées-Orientales, wo der Fluss Tech durch das Gemeindegebiet fließt und von seinem Nebenfluss Ample verstärkt wird. Im Norden grenzt die Gemeinde an Taillet, im Nordosten an Oms, im Osten an Céret und im Westen an Amélie-les-Bains-Palalda, während im Süden das spanische Maçanet de Cabrenys liegt. Die Landschaft ist geprägt von den Ausläufern der Pyrenäen, die hier sanft in die Ebene übergehen.
Erstmals erwähnt wird Reynès im Zusammenhang mit der Kirche Sainte-Marie in Vila, die bereits im 12. Jahrhundert stand. Über Jahrhunderte hinweg lebte die Bevölkerung vor allem von der Landwirtschaft, wobei die fruchtbaren Böden und das milde Klima die Bewirtschaftung begünstigten. Die Nähe zur spanischen Grenze prägte zudem den Handel und kulturellen Austausch in der Region.
Besonders sehenswert sind die Pfarrkirche Saint-Vincent aus dem Jahr 1727, die Kapelle Saint-Paul aus dem 16. Jahrhundert sowie der Dolmen du Camp de Seris, ein prähistorisches Grabmal. Bekannt wurde Reynès auch als Geburtsort des Journalisten und Politikers Gabriel Domenech, der hier 1920 das Licht der Welt erblickte. Die Gemeinde verbindet so historische Stätten mit einer malerischen Umgebung in den Pyrenäen.