Ribeira liegt im Norden Spaniens, in der Provinz A Coruña und der Region Galicien. Die Gemeinde grenzt an den Atlantik und ist Teil der Comarca Barbanza. Verwaltungssitz ist der gleichnamige Ort, der etwa 140 Kilometer von A Coruña entfernt ist. Die Landschaft ist geprägt von Stränden und dem Naturpark Dünen von Corrubedo.
Die erste schriftliche Erwähnung Ribeiras stammt aus einer Kirchenurkunde von 1438. Doch schon früher hinterließen Menschen ihre Spuren, etwa durch Megalithbauten wie Dolmen und Wallburgen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Ort immer wieder von Wikingern, Sarazenen und Piraten heimgesucht. Erst 1906 erhielt Ribeira das Stadtrecht.
Heute ist die Gemeinde bekannt für ihre historischen Stätten wie die keltische Wallburg Castro do Monte da Cidá oder die Petroglyphen von Pedra das Cabras. Auch die religiöse Architektur der Parroquias und die vielen Atlantikstrände ziehen Besucher an. Persönlichkeiten wie der Theologe Andrés Torres Queiruga oder der Fußballspieler David González Paz stammen aus Ribeira.