Ripoll liegt in den katalanischen Vorpyrenäen, wo der Fluss Ter und sein Nebenfluss Freser zusammenfließen. Als Hauptstadt des Ripollès prägt die Stadt eine bergige Landschaft. Mit etwa Einwohnern und einer Fläche von rund zehn Quadratkilometern ist sie ein überschaubarer Ort in der Provinz Girona.
Die Wurzeln Ripolls reichen bis ins 9. Jahrhundert zurück, als Graf Wilfried der Behaarte dort ein Benediktinerkloster gründete. Dieses Kloster, Santa Maria de Ripoll, wurde nicht nur zum geistlichen Zentrum, sondern auch für seine kunstvolle Buchmalerei bekannt. In der Klosterkirche fand der Graf seine letzte Ruhestätte.
Heute ist Ripoll vor allem für seine historische Abtei und das dazugehörige Museum bekannt. Die Stadt pflegt eine Partnerschaft mit Prades in Frankreich und hat Persönlichkeiten wie die Politikerin Concepció Ferrer hervorgebracht. Die umgebende Bergwelt lädt zu Wanderungen ein und verleiht dem Ort seinen besonderen Charme.