Rýmařov liegt eingebettet zwischen den Hügeln des Niederen Gesenkes und des Altvatergebirges, im Tal des Podolskybachs. Die Stadt befindet sich etwa fünfzig Kilometer nördlich von Olmütz und gehört zur Region Mährisch-Schlesien in Tschechien.
Erstmals schriftlich erwähnt wurde der Ort im Jahr. Die Stadtrechte erhielt er später, im. Wirtschaftlich prägten zunächst der Abbau von Gold und Silber das Leben der Bewohner. Als diese Vorkommen erschöpft waren, verlagerte sich der Schwerpunkt auf die Leinenweberei, die bis ins 19. Jahrhundert hinein die wichtigste Erwerbsquelle blieb. Mit dem Bahnanschluss im Jahr verbesserte sich die Anbindung an das überregionale Verkehrsnetz.
Besonders sehenswert sind die Pfarrkirche, die als Lindenkirche bekannte Filialkirche und das im Renaissancestil erbaute Pfarrhaus. Das historische Zentrum steht unter Denkmalschutz, obwohl es in den letzten Jahrzehnten stark verändert wurde. Ein Heimatmuseum am Marktplatz dokumentiert die Geschichte der Stadt. Durch Rýmařov führt zudem ein bekannter Bergwanderweg, der von Eisenach bis Budapest verläuft.