Salzatal ist eine Einheitsgemeinde im Saalekreis in Sachsen-Anhalt. Westlich grenzt sie an die Großstadt Halle, während die Saale im Nordosten die Gemeindegrenze bildet. Durch das Gebiet fließt die Salza von Süden nach Norden und mündet bei Salzmünde in die Saale. Das namensgebende Flüsschen prägt die Landschaft ebenso wie das umliegende Schutzgebiet, das sich über weite Teile der Gemeinde erstreckt.
Die Gemeinde entstand aus neun früheren Gemeinden, die 2010 zu einer Einheitsgemeinde zusammengeschlossen wurden. Der Name leitet sich vom Landschaftsschutzgebiet ab, das sich über das Gebiet erstreckt. Prägend war auch die Industriegeschichte: Im Süden des Ortsteils Trebitz lag das Kaliwerk Johannashall, das von 1902 bis 1922 Kalisalze förderte. Weitere Bergwerke wie das Kaliwerk Wils und das Kaliwerk Salzmünde zeugen von der einstigen Bedeutung des Bergbaus in der Region.
Heute ist Salzatal vor allem durch seine landschaftliche Schönheit und die stillgelegten Industrieanlagen bekannt. Die Gemeinde wird von einer Bürgermeisterin geleitet, die seit 2017 im Amt ist. Das Wappen und die Flagge der Gemeinde zeigen die Farben Blau und Silber. Die politische Landschaft wird von der CDU dominiert, die seit Jahren die Mehrheit im Gemeinderat stellt.