Sauve liegt im südfranzösischen Département Gard, eingebettet zwischen den Cevennen und dem Fluss Vidourle, etwa zwanzig Kilometer südwestlich von Alès. Die Gemeinde erstreckt sich am Oberlauf des Gewässers, das sich durch eine Felsenlandschaft schlängelt und dem Ort eine markante Topografie verleiht.
Erstmals erwähnt wird Sauve in historischen Quellen als Ort mit landwirtschaftlicher Prägung, der sich über Jahrhunderte hinweg durch den Anbau von Oliven und Wein auszeichnete. Die Entwicklung des Dorfes war eng mit der Nutzung der umliegenden Böden verbunden, bis wirtschaftliche Veränderungen im 20. Jahrhundert den Niedergang dieser Traditionen einleiteten.
Besonders bekannt ist Sauve heute für den Wanderweg „Sculptures du Temps et des Hommes“, der durch verlassene Terrassengärten führt und in mehreren Sprachen die Geschichte der Landnutzung erzählt. Der Ort zieht zudem Künstler wie Robert Crumb und Aline Kominsky-Crumb an, die hier lebten und arbeiteten. Ihre Anwesenheit prägt das kulturelle Bild des Dorfes bis heute.