Schignano liegt versteckt im Val d’Intelvi, einem Talkessel zwischen hohen Bergen wie dem Pizzo della Croce und dem Monte San Zeno. Nur wenige Kilometer von Como entfernt, grenzt es im Norden an die Schweiz, während der Comer See etwas weiter östlich schimmert. Die Gemeinde besteht aus mehreren kleinen Ortsteilen wie Almanno oder Occagno und erstreckt sich bis auf 1410 Meter Höhe am Sasso Gordona.
Frühe Spuren deuten auf eine lange Geschichte hin: Ein römisches Schwert aus dem Jahr 120 v. Chr. wurde hier gefunden und zeugt von der frühen Besiedlung. Später prägten Künstler und Handwerker das Bild, darunter die Familie Peduzzi, deren Mitglieder als Baumeister und Maler weit über die Region hinaus wirkten.
Heute prägen historische Kirchen wie San Giovanni Battista und Santa Maria Assunta das Ortsbild. Berühmt ist Schignano auch für seine Verbindung zu bedeutenden Persönlichkeiten wie Antonio Peduzzi, der als Hofbaumeister in Wien wirkte. Seit 1988 pflegt die Gemeinde eine Partnerschaft mit Saint-Amé in Frankreich.