Smečno liegt in Mittelböhmen, eingebettet in die sanften Hügel des Džbán-Hügellandes. Die Stadt ist etwa sieben Kilometer nordwestlich von Kladno entfernt und wird von der Straße II/236 durchzogen, die Slaný mit Stochov verbindet. Im Norden grenzt sie an Přelíc, im Osten an Třebichovice und im Süden an Svinařov. Die Landschaft ist geprägt von weichen Erhebungen und einer abwechslungsreichen Umgebung.
Erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahr 1252 als Sitz des Vladiken Bolezlav de Zmecen. Im 15. Jahrhundert erwarben die Herren von Martinic die Feste und erweiterten sie zu einem bedeutenden Herrschaftssitz. 1510 wurde Smečno zum Mediatstädtchen erhoben und erhielt später Stadtrechte. Die Familie Martinic prägte die Entwicklung des Ortes maßgeblich, etwa durch den Bau eines Renaissance-Schlosses oder die Einführung des Kartoffelanbaus. Im 19. Jahrhundert wurde der Name von Muncifaj in Smečno geändert, und eine Schmalspurbahn verband die Stadt mit Slaný und Kačice.
Besonders sehenswert ist das Renaissance-Schloss mit seiner Schlosskapelle, das heute als Sozialfürsorgeanstalt dient. Im Schlosspark steht eine barocke Salla terrena mit einem prächtigen Deckenfresko, ebenfalls nicht öffentlich zugänglich. Die Kirche der hl. Dreifaltigkeit beherbergt eine der ältesten funktionstüchtigen Orgeln Europas. Ein Militärfreilichtmuseum zeigt einen originalgetreu rekonstruierten Bunker der Prager Linie des Tschechoslowakischen Walls. Die Stadt ist zudem für ihre reizvolle Umgebung bekannt, etwa die Plänerklamm Smečenská rokle.