St. Moritz liegt im Oberengadin im Kanton Graubünden und gehört zur Region Maloja. Der Ort besteht aus mehreren Ortsteilen wie St. Moritz-Dorf, St. Moritz-Bad und Suvretta, wobei Champfèr zwischen St. Moritz und Silvaplana geteilt ist. St. Moritz-Dorf liegt am Nordufer des St. Moritzersees, während St. Moritz-Bad und Champfèr auf Ebenen südwestlich des Sees liegen. Der Hausberg ist der Piz Nair mit einem großen Winterskigebiet, und der Ort ist von der Engadiner Seenplatte umgeben.
Die Heilquellen des Ortes sind bereits aus der Bronzezeit bekannt, und römische Funde belegen eine frühe Besiedlung. Der Tourismus begann mit der Eröffnung des ersten Hotels im Jahr 1856. St. Moritz war mehrfach Vorreiter in der Schweiz, etwa mit dem ersten elektrischen Licht, dem ersten Motorflug und dem ersten Skilift. Der Ort ist auch für seine markenrechtlich geschützten Symbole wie „Die Sonne von St. Moritz“ und „St. Moritz, TOP OF THE WORLD“ bekannt.
Bekannt ist St. Moritz für seinen Schiefen Turm, einen Rest der Mauritiuskirche, und das Segantini Museum mit Werken von Giovanni Segantini. Der Ort war Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1928 und 1948. Die Einwohnerschaft ist international geprägt, mit einem starken Anteil an Schweizer Staatsbürgern und Zuwanderern aus Südeuropa.