Strážné liegt versteckt im Riesengebirge, wo sich eine Streusiedlung vom Tal des Klinový potok bis zu einem Bergsattel zieht. Zwischen dem Wachur und dem Hackelsdorfer Heidelberg erstreckt sich das Gebiet, während westlich das Elbtal und der Heidelberg aufragen. Südöstlich grenzt es an Dolní Dvůr und Vápenice, im Süden an Hořejší Vrchlabí, im Südwesten an Podžalí und im Nordwesten an Herlíkovice und Přední Labská.
Der Ort entstand aus einer Bergwerkssiedlung, die im 17. Jahrhundert oberhalb des Schlesischen Steiges entstand. Damals wurde hier Erz abgebaut und zerkleinert, was dem Ort später den Namen gab. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, und im 19. Jahrhundert gehörte Strážné zum Gerichtsbezirk Hohenelbe. Heute ist es vor allem als Erholungsort bekannt, der besonders im Winter Skisportler anzieht.
Mehrere Bauden prägen das Bild, darunter das katholische Waldkirchlein aus den frühen 1930er Jahren mit seinem markanten Türmchen. Auch eine evangelische Kirche in Herlíkovice und ein stillgelegter Steinbruch bei Hříběcí Boudy sind sehenswert. Der Skirennläufer Josef Erben stammt aus dieser Gegend, die mit ihren Lagen wie Friesovy Boudy oder Seidlovy Domky zum Wandern und Entspannen einlädt.