Teterow liegt in einer Senke der Mecklenburgischen Schweiz, umgeben vom Teterower See und durchzogen von der Kleinen Peene, die hier über den Mühlenteich fließt. Die höchste Erhebung im Stadtgebiet ist der Heidberg mit etwa 93 Metern, wo eine Aussichtsplattform auf dem Ehrenmal einen weiten Blick über die Landschaft bietet. Die Stadt ist umgeben von Gemeinden wie Schorssow, Groß Roge und Malchin und gilt als geographischer Mittelpunkt Mecklenburg-Vorpommerns.
Der Name Teterow geht auf das slawische Wort für Auerhahn zurück, was auf eine frühe Besiedlung durch slawische Stämme wie die Zirzipanen hindeutet. Im 9. Jahrhundert entstand auf einer Insel im See ein Burgwall, der als Fürstensitz und Kultstätte diente. Die planmäßige Gründung der Stadt erfolgte um 1230 durch die Herren von Werle, die deutsche Siedler ansiedelten und der Stadt Schweriner Stadtrecht verliehen. Im Mittelalter prägten Stadtmauern, Stadttore und eine lebhafte Handelsstraße nach Rostock und Malchin das Bild.
Heute ist Teterow bekannt für seine Altstadt mit historischen Bauwerken wie der Stadtkirche St. Peter und Paul und der Wallfahrtskirche St. Marien. Die Stadt trägt den Beinamen Bergringstadt wegen der alljährlichen Motorradrennen auf dem Bergring und lockt Besucher mit dem Teterower See und der Burgwallinsel. Die umliegenden Heidbergen und der Hollerberg bieten Wanderwege mit Aussichtspunkten.