Torrelodones liegt in der spanischen Region Madrid, eingebettet in die Vorberge der Sierra de Guadarrama. Im Norden grenzt es an Hoyo de Manzanares, im Süden an Las Rozas de Madrid und im Osten direkt an die Hauptstadt. Die Landschaft ist geprägt von Alluvialböden und Granitfelsen, während der Gebirgsbach Trofa als rechter Nebenfluss des Manzanares vorbeifließt.
Seine frühe Geschichte verlief ohne besondere Ereignisse, doch im 16. Jahrhundert entstand ein Gebäude im Herrera-Stil für König Philipp II. Im Jahr 1728 erhielt der Ort Stadtrechte, und 1826 wurde er von Fernando Fernández de Córdova eingenommen. Wirtschaftlich lebt Torrelodones heute vor allem von Dienstleistungen, Gastgewerbe und Bauwesen.
Bekannt ist die Stadt für ihren maurischen Wartturm, einen Brunnen aus dem 16. Jahrhundert und die Kirche Asunción de Nuestra Señora. Der Canto del Pico Palast, ein markantes Bauwerk aus den 1920er-Jahren, beherbergte einst eine Kunstsammlung und war Schauplatz historischer Ereignisse. Persönlichkeiten wie die Sängerin Rocío Dúrcal stammen von hier.