Třeboň liegt im Wittingauer Becken, einer von Bächen und Kanälen durchzogenen Teichlandschaft westlich der Lainsitz. Die Stadt ist von ausgedehnten Fischteichen umgeben, die das Landschaftsbild prägen. Mit etwa Einwohnern zählt sie zu den größeren Orten der Region.
Die erste Erwähnung des Ortes stammt aus dem 12. Jahrhundert, als er als Straßendorf entstand. Im 14. Jahrhundert erhielt er Stadtrechte und wurde später von den Adelsgeschlechtern Rosenberg und Schwarzenberg geprägt, die hier residierten. Besonders die Rosenbergs förderten die Teichwirtschaft und den Ausbau der Stadt zu einem kulturellen Zentrum.
Bekannt ist Třeboň vor allem für sein Schloss, das eines der bedeutendsten historischen Archive Tschechiens beherbergt. Die Ägidiuskirche aus dem 12. Jahrhundert und das ehemalige Augustiner-Chorherren-Stift zählen zu den historischen Bauwerken. Die Stadt veranstaltet jährlich ein Internationales Festival für Animationsfilme und ist für ihre Moorbäder bekannt.