Tribsees liegt in Vorpommern, eingebettet zwischen den Städten Rostock und Greifswald, an den Ufern der Trebel. Die Stadt befindet sich in einer wenig besiedelten Landschaft, nahe der Recknitz und dem Grenztalmoor. Mit seinen Ortsteilen Landsdorf, Rekentin, Siemersdorf und Stremlow bildet es ein Grundzentrum für die umliegende Region.
Die Geschichte Tribsees reicht bis in die slawische Zeit zurück, als hier eine Burg entstand. Urkundlich erstmals erwähnt wurde die Landschaft im Jahr 1136, die Stadt selbst trat bereits 1267 als deutsche Siedlung in Erscheinung. Tribsees wechselte mehrfach die Herrschaft, gehörte zeitweise zu Mecklenburg und später zu Pommern, bevor es 1815 preußisch wurde. Im Dreißigjährigen Krieg und im Zweiten Weltkrieg erlitt die Stadt schwere Schäden, doch sie entwickelte sich stets zu einem wichtigen Grenzort und Handelsplatz.
Heute prägen historische Bauwerke wie die Reste der slawischen Burgwälle und das klassizistische Gutshaus in Rekentin das Bild. Die Stadt ist bekannt für ihre Sanierung des historischen Stadtkerns und dient als Sitz des Amtes Recknitz-Trebeltal. Die umgebende Natur mit dem Grenztalmoor und der Trebel lädt zu Wanderungen ein.