Tršice liegt im Tal des Baches Olešnice, eingebettet im Tirschitzer Hügelland, etwa zwölf Kilometer südwestlich von Olmütz. Nachbarorte wie Doloplazy und Daskabát umgeben die Gemeinde im Norden, während im Osten Zákřov und Hýk liegen. Die Landschaft ist von sanften Hügeln geprägt, die dem Ort seinen typischen Charakter verleihen.
Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1228, doch erst im 16. Jahrhundert entwickelte sich Tršice zu einem bedeutenden Ort. 1526 wurde es zum Städtchen erhoben und wechselte mehrfach die Besitzer, darunter den Olmützer Bischof, der die Herrschaft beträchtlich erweiterte. Ein verheerender Stadtbrand im Jahr 1830 zerstörte weite Teile des Ortes, darunter das Schloss und die Kirche. Während des Zweiten Weltkriegs setzten sich Einwohner für verfolgte Juden ein und erhielten dafür besondere Anerkennung.
Heute prägen das neobarocke Gotteshaus Mariä Wiegenfest und das Schloss aus dem 16. Jahrhundert das Ortsbild. Das Schloss beherbergt ein Museum und erinnert an die wechselvolle Geschichte der Gemeinde. Die Ortsteile wie Lipňany oder Zákřov ergänzen das Bild einer lebendigen Region, die auch durch ihre bewegte Vergangenheit geprägt ist.