Sehenswürdigkeiten in Trumau

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Schloss Trumau
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Sehenswürdigkeiten in Trumau

3
Schloss Trumau
Kath. Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer und Friedhof
Wohnhaus, ehem. Pfarrhof, Straßenfassade und vier Straßenpfeiler

Auf der Karte

Trumau liegt im niederösterreichischen Bezirk Baden, wo die Triesting das Gemeindegebiet durchfließt. Eingebettet zwischen den trockeneren und feuchteren Teilen des Wiener Beckens, liegt der Ort auf etwa 202 Metern Seehöhe. Die Marktgemeinde umfasst eine Fläche von rund achtzehn Quadratkilometern.

Seine Anfänge reichen ins Hochmittelalter zurück, als Leopold IV. von den Babenbergern das Gebiet dem Stift Heiligenkreuz schenkte. Urkundlich erstmals erwähnt wurde Trumau im Jahr 1139 als klösterliche Grangie. Nach Zerstörungen im 15. und 16. Jahrhundert, darunter durch die Türkenkriege, erfolgte eine Neubesiedlung durch kroatische Bauern. Im Zuge der Gegenreformation wurde Trumau 1588 zur Pfarre erhoben, nachdem Kaiser Rudolf II. und Bischof Urban von Trennbach die Gründung genehmigt hatten.

Prägend ist das Schloss Trumau, das seit dem 12. Jahrhundert besteht und immer wieder umgebaut wurde. Heute beherbergt es die Katholische Hochschule ITI. Die Pfarrkirche zum heiligen Johannes dem Täufer entstand im 16. Jahrhundert und wurde 1588 geweiht. Eine Pestsäule erinnert an die Seuchen vergangener Zeiten. Wirtschaftlich spielt neben Industrie und Handel auch der Weinbau eine Rolle, wobei lokale Heurige die Erzeugnisse anbieten.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
3.640
Fläche
18,57 km²
Seehöhe
202 m
Bezirk
Bezirk Baden

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