Tuggen liegt am oberen Ende des Zürichsees im Bezirk March des Kantons Schwyz. Der Ort wird vom Schlosswald, auch Buechberg genannt, vom See getrennt. Die Gemeinde führt den Heiligen Gallus im Wappen, was auf die irischen Missionare Columban und Gallus zurückgeht, die einst hierher kamen.
Die ersten Spuren reichen bis zu den Missionaren Columban und Gallus zurück, die um 610 über die Limmat und entlang des Zürichseeufers nach Tuggen gelangten. Sie versuchten, die heidnische Bevölkerung zu bekehren, mussten aber bald fliehen. Später reichte der Tuggenersee bis direkt an das Dorf heran. Im Schlosswald ranken sich zahlreiche Sagen um den „Schwarzen Schatten“, der im 12. Jahrhundert Jagd auf Menschen gemacht haben soll. Eine Prospektion nach Erdöl im Jahr 1928 blieb erfolglos.
Prägend für Tuggen ist die barocke Kirche St. Ehrhard und Viktor, die auf eine erste merowingische Kirche aus dem 7. Jahrhundert zurückgeht. Auf dem Buechberg finden sich Weiher, ein erratischer Block und ein Lehrpfad zu Bunkern aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Ort ist Heimat des FC Tuggen und des Turnvereins STV Tuggen. Bekannt ist auch August Spiess, ein Lehrer, Unternehmer und Heimatforscher.