Uitikon liegt im unteren Reppischtal, wo das Tal in das Limmattal übergeht, an der Westflanke des Uetlibergs. Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Ringlikon, Waldegg und Uitikon selbst, wobei Ringlikon bis vor über einem Jahrhundert noch eine eigene Zivilgemeinde war. Eine markante Verkehrsachse ist die stark befahrene Strasse über die Waldegg, die als Ausfallroute aus Zürich dient und zu den meistgenutzten Hauptstraßen des Kantons zählt.
Der Name Uitikon geht vermutlich auf einen althochdeutschen Ausdruck zurück, der „bei den Höfen der Leute des Uto“ bedeutet. Schriftlich erstmals erwähnt wurde der Ort im 13. Jahrhundert, doch schon die Römer hinterließen Spuren: Im Ortszentrum sind Reste eines Gutshofs aus dem zweiten Jahrhundert zu sehen, darunter ein erhaltenes Frigidarium. Prägend war auch die Gerichtsherrschaft der Familie Steiner, die im 17. Jahrhundert ein Schloss auf einem Hügel errichtete und wenig später eine reformierte Kirche erbauen ließ. Später diente das Schlossgut als Zwangsarbeitsanstalt, die später in eine Arbeitserziehungsanstalt umgewandelt wurde.
Heute ist Uitikon vor allem durch seine gute Verkehrsanbindung an Zürich bekannt, sowohl mit der Bahn als auch mit Buslinien. Der Dorfkern steht unter Denkmalschutz und beherbergt unter anderem ein reformiertes Kirchenzentrum und ein Alterswohnheim. Persönlichkeiten wie der Medienunternehmer Roger Schawinski oder der Schriftsteller Willi Wottreng haben hier gewohnt oder sind mit dem Ort verbunden. Die Gemeinde pflegt ein eigenes Hallenbad mit Sauna und eine Sternwarte und bewahrt damit ein lebendiges Ortsbild.