Velden liegt versteckt in der Hersbrucker Alb, wo sich das obere Pegnitztal weitet. Etwa vierzig Kilometer nordöstlich von Nürnberg breitet sich die Stadt in einer von Wäldern und Karstlandschaften geprägten Gegend aus. Zu ihren Nachbarorten zählen im Norden Plech und Neuhaus an der Pegnitz, während im Süden Hartenstein und Kirchensittenbach angrenzen.
Seine Wurzeln reichen bis in die Karolingerzeit zurück, als hier vermutlich ein Königshof entstand. Die erste gesicherte Erwähnung stammt aus dem Jahr 889, als Kaiser Arnulf von Kärnten in Velden eine Urkunde ausstellte. Später wechselte der Ort mehrfach die Besitzer: Zunächst kam er an das Bistum Bamberg, dann an die Grafen von Sulzbach und schließlich unter die Herrschaft der Reichsstadt Nürnberg. Im 14. Jahrhundert erhielt Velden das Stadtrecht, verlor jedoch bald wieder an Bedeutung.
Heute prägen historische Bauwerke das Bild der Stadt. Der mittelalterliche Stadtturm mit seinem markanten Glockentürmchen überragt die Altstadt. Die evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Maria besticht durch ihre spätgotische Ausstattung. In der Umgebung locken Karsthöhlen wie das Große Rohenloch, das bereits in der Jungsteinzeit besiedelt war. Eine Partnerschaft verbindet Velden mit der sächsischen Stadt Jöhstadt.