Vobarno liegt im Val Sabbia am Fluss Chiese, etwa 24 Kilometer nordwestlich von Brescia und rund sechs Kilometer westlich des Gardasees. Die Gemeinde gehört zur Comunità Montana della Valle Sabbia und ist Teil der Lombardei.
Im Mittelalter war Vobarno ein Lehen des Bischofs von Brescia, der seine Ansprüche zweimal mit Gewalt durchsetzen musste. Ab 1454 gehörte es zur Republik Venedig, bevor es 1797 nach Napoleons Sieg unter habsburgische Herrschaft geriet. Die 1897 gebaute Bahnstrecke Rezzato-Vobarno wurde 1927 elektrifiziert, aber in den 1960er Jahren stillgelegt.
Bekannt ist Vobarno auch für seine Partnerschaft mit Sümeg in Ungarn seit 2008. Eine prägende Persönlichkeit ist der 2017 verstorbene Sarenco, der als visueller Poet, Kulturveranstalter, Verleger und Filmemacher wirkte.