Vrábče liegt in Südböhmen, etwa zehn Kilometer südwestlich von České Budějovice. Die Gemeinde erstreckt sich auf einer Hochfläche, die im Osten und Süden von der Moldau umflossen wird. Im Norden und Westen erheben sich mehrere Hügel wie der Na Vrchu, die Třebiště oder der Kluk. Die Bahnlinie von České Budějovice nach Černý Kříž verläuft nördlich und westlich des Ortes, wo sich auch die Bahnhöfe Hradce und Vrábče befinden. Der Dehtářský potok entspringt in der Siedlung Zastávka.
Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Mittelsteinzeit zurück. Schriftlich erwähnt wurde Vrábče erstmals 1379 als Besitz der Burg Maidstein. Später gelangte der Ort unter die Herrschaft Krumau, zu der er bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts gehörte. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich das Dorf zu einer eigenständigen Gemeinde mit mehreren Ortsteilen. Die Eisenbahnverbindung nach Gojau brachte im späten 19. Jahrhundert neuen Aufschwung, und im 20. Jahrhundert entstanden neue Siedlungen wie Zastávka.
Besonders sehenswert ist die neogotische Kirche des heiligen Wenzel, die in den 1930er Jahren erbaut wurde. Eine weitere markante Stätte ist die Nischenkapelle des heiligen Johannes von Nepomuk aus dem frühen 19. Jahrhundert. Typisch für die Region sind die Gehöfte im südböhmischen Bauernbarock. In der Umgebung von Vrábče findet sich zudem ein bekanntes Moldavitstreufeld.