Wila liegt im Tösstal, eingebettet zwischen den Gemeinden Turbenthal und Bauma im Kanton Zürich. Die Landschaft ist geprägt vom Tal der Töss, die sich durch die Region schlängelt, während im Osten der Kanton Thurgau und im Westen Wildberg angrenzen. Die Gemeinde erstreckt sich über eine Fläche, die zu fast der Hälfte aus Wald besteht, während ein Drittel landwirtschaftlich genutzt wird.
Erste Spuren menschlicher Besiedlung finden sich in Form einer Holzkirche aus dem 7. oder 8. Jahrhundert, die bei einer Kirchenrenovation entdeckt wurde. Urkundlich erwähnt wird Wila erstmals 1275 in einem Steuerrodel des Bistums Konstanz. Lange Zeit prägten die Herren von Breiten-Landenberg das Geschehen, die bis 1796 die niedere Gerichtsbarkeit innehatten und deren Wappen heute das Gemeindewappen ziert.
Besonders bekannt ist Wila für den Jakob-Stutz-Wanderweg, der durch die Gemeinde führt und an Stationen des Volksdichters erinnert. Das Ortsmuseum und die historische Windenmacherei Brüngger bieten Einblicke in Handwerk und Geschichte. Persönlichkeiten wie der Chemiker Matthias Eduard Schweizer oder die Schriftstellerin Barbara Egli stammen von hier. Die Natur lockt mit Wasserfällen, Höhlen und Wanderwegen entlang der Töss.