Sehenswürdigkeiten in Wittingen

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Burg Knesebeck
Vincent G.A. Zeylmans van Emmichoven CC BY-SA 3.0 DE
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Sehenswürdigkeiten in Wittingen

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Auf der Karte

Wittingen liegt im Nordosten Niedersachsens, nahe der Grenze zu Sachsen-Anhalt, zwischen Lüneburger Heide und Altmark. Die Stadt ist Teil des Landkreises Gifhorn und dient als Mittelzentrum für ein weitläufiges, dünn besiedeltes Umland. Durch das Stadtgebiet verläuft die Elbe-Weser-Wasserscheide: Während die nördlichen und westlichen Ortsteile über Ise und Aller zur Weser entwässern, fließt durch den Südosten die Ohre, ein Nebenfluss der Elbe, der dem Ortsteil Ohrdorf seinen Namen gibt.

Die erste urkundliche Erwähnung Wittingens stammt aus dem Jahr 781, als Grenzen des Bistums Hildesheim beschrieben wurden. Später spielte die Stadt als Grenz- und Handelsort eine wichtige Rolle, besonders im Mittelalter. Im 9. Jahrhundert entstand die Stephanus-Kirche, und bis zum 13. Jahrhundert erhielt Wittingen Stadtrechte. Nach Zerstörungen in der Hildesheimer Stiftsfehde und mehreren Bränden, darunter ein verheerender Stadtbrand 1792, wurde die Stadt immer wieder aufgebaut. Im 19. Jahrhundert prägten Eingemeindungen und die Bildung von Samtgemeinden die Entwicklung, bis 1974 die heutige Einheitsgemeinde entstand.

Wittingen ist geprägt durch seine historische Altstadt mit erhaltenen Wallanlagen und Gräben aus der Zeit nach der Zerstörung 1519. Die evangelische St.-Stephanus-Kirche mit ihrer rekonstruierten Gloger-Orgel gilt als älteste Kirche der Stadt. Als Mittelzentrum versorgt Wittingen nicht nur das eigene Stadtgebiet, sondern auch Teile benachbarter Landkreise. Die Landschaft um Wittingen ist ländlich geprägt, mit ausgedehnten Feldern und Wäldern, die zur Lüneburger Heide und Altmark überleiten.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
11.388
Fläche
225,83 km²
Seehöhe
86 m
Bezirk
Landkreis Gifhorn

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