Sehenswürdigkeiten in Włodawa

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Muzeum – Zespół Synagogalny we Włodawie
Maciej Lipski CC BY-SA 3.0
7 Sehenswürdigkeitenpowiat włodawskiPolen

Sehenswürdigkeiten in Włodawa

7
Große Synagoge
Muzeum – Zespół Synagogalny we Włodawie
Kościół św. Ludwika we Włodawie
Pomnik Tadeusza Kościuszki we Włodawie
Klasztor zabudowany w czworobok, ob. biura
Powiat Włodawski

Auf der Karte

Włodawa liegt im Osten Polens am Ufer des Flusses Bug, nahe der Grenzen zu Belarus und der Ukraine. Die Stadt gehört zur Woiwodschaft Lublin und ist Sitz des Powiats Włodawa sowie einer gleichnamigen Landgemeinde. Am Fluss Włodawka, der einst die Grenze zwischen Litauen und Polen bildete, entstand hier ein Ort mit bewegter Geschichte.

Erstmals erwähnt wurde Włodawa 1242 in einer altrussischen Chronik, als Fürst Daniel von Galizien-Wolhynien vor den Mongolen floh. Später wurde das Gebiet dem Großfürstentum Litauen angeschlossen, und das Adelsgeschlecht Sanguszko prägte den Ort durch den Bau eines Schlosses und die Förderung von Handel dank seiner Grenzlage. 1534 erhielt Włodawa das Stadtrecht und entwickelte sich zu einem Zentrum jüdischer Kultur, das bis zum Zweiten Weltkrieg über 70 Prozent der Bevölkerung stellte.

Heute beeindruckt die Stadt durch ihre barocke Große Synagoge und die Kleine Synagoge, die als Teil des Museums Pojezierza Łęczyńsko-Włodawskiego erhalten sind. Ein Mahnmal erinnert an die Opfer des Vernichtungslagers Sobibor, wohin viele jüdische Einwohner deportiert wurden. Persönlichkeiten wie der Theaterwissenschaftler Andrzej Wirth stammen aus Włodawa, das zudem durch seine Lage an der Dreiländerecke Europas und die Gedenkstätte Sobibor geprägt ist.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
12.500
Fläche
17,97 km²
Seehöhe
173 m
Bezirk
powiat włodawski

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