Wroughton liegt im Borough of Swindon, Wiltshire, England, eingebettet zwischen der M4 und den North Wessex Downs. Etwa zwei Kilometer südlich von Swindon entfernt, grenzt es an Orte wie Royal Wootton Bassett und Avebury. Das Dorf umfasst auch Ortsteile wie Wichelstowe, North Wroughton und Elcombe sowie kleine Siedlungen wie Overtown.
Erste Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Mittelsteinzeit zurück, doch erst in der Römerzeit fand eine intensivere Nutzung als Siedlungs- und Ackerland statt. Im frühen Mittelalter kam es zu zwei Schlachten in der Nähe, darunter eine auf den Hügeln von Barbury Hill. Der Ort wird im Domesday Book als Ellundune erwähnt und war lange ein ländliches Dorf, bis er im 20. Jahrhundert wuchs, ohne seine dörfliche Identität zu verlieren. Ein besonderes Ereignis war der Sieg des Pferdes George Frederick beim Derby 1874, das in Wroughton stationiert war.
Das Dorf prägen historische Bauwerke wie die Kirche St John the Baptist and St Helen, eine normannische Kirche mit späteren Umbauten. Einst Schauplatz eines wöchentlichen Sommerfests mit Wettkämpfen und einem legendären Boxkampf, ist Wroughton heute bekannt für seine Sportvereine, das ehemalige RAF-Gelände, das heute als Science Museum dient, und Persönlichkeiten wie den Dichterin Fiona Benson oder den Sänger Jahméne Aaron Douglas. Die Umgebung mit dem Ridgeway und dem Avebury-Ritualkomplex macht den Ort auch für Wanderer und Geschichtsinteressierte attraktiv.