Sehenswürdigkeiten · Hemau

Hemau

Gemeinde im Landkreis Regensburg in Deutschland

Hemau
DALIBRI CC BY-SA 3.0

Hemau liegt auf dem bewaldeten Bergrücken Tangrintel zwischen der Altmühl und der Schwarzen Laber. Die Stadt ist über die seit dem 12. Jahrhundert bestehende Handelsstraße Frankfurt am Main – Würzburg – Nürnberg – Regensburg – Passau verbunden. Sie ist die flächenmäßig größte Gemeinde im Landkreis Regensburg und die westlichste Gemeinde des Kreises. Die Stadtgemeinde umfasst 68 Gemeindeteile, darunter Aichkirchen, Berletzhof, Haag und Thonlohe.

Hemau wurde erstmals 1109 urkundlich erwähnt und war im 13. Jahrhundert als Stadt (oppidum) bekannt. Die Stadterhebung vermutlich bereits früher durch die Grafen von Hirschberg erfolgt. Die Pfarrei Hemau war bis 1803 eine Propstei des Klosters Prüfening. Im 17. Jahrhundert war Hemau ein Zentrum der Hexenverfolgung, wobei 20 Menschen auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden. Die Stadt feierte 2005 ihr 700-jähriges Jubiläum mit zahlreichen Veranstaltungen.

Hemau ist bekannt für ihre Sehenswürdigkeiten wie die Pfarrkirche St. Johannes, die Wallfahrtskirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit auf dem Eichlberg und das Spielzeugmuseum im Alten Rathaus. Regelmäßige Veranstaltungen umfassen den Wochenmarkt, das Tangrintel-Volksfest und das Bürgerfest „Hemauer Kirta“. Die Stadt trägt seit 2002 den Titel „Solarstadt“ und verfügt über eine leistungsfähige Solaranlage. Zudem war Hemau lange Zeit ein Bundeswehrstandort mit einer geheimen Bunkeranlage, die bis 1996 in Betrieb war.

Quellen (2)
Seehöhe
514 m

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