Sehenswürdigkeiten · Igling

Igling

Gemeinde in Deutschland

Igling
Flodur63 CC BY-SA 3.0

Igling liegt im oberbayerischen Landkreis Landsberg am Lech, westlich des Lechs an der Übergangsstelle der hügeligen voralpinen Moränenlandschaft zum flachen Lechfeld. Durch das westliche Gebiet fließt die Singold. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von 582 m bis 686 m ü. NHN. Die Gemeinde besteht aus acht Gemeindeteilen, darunter Holzhausen bei Buchloe, Oberigling und Unterigling.

Der Ort war Teil des Herzogtums Bayern und bildete eine Hofmark mit Sitz in Oberigling. 1504 übertrug Herzog Albrecht IV. die Hofmark an Johann IX. Langenmantel, der später in der Oberiglinger Kirche begraben ist. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 entstanden die Gemeinden Oberigling und Unterigling. 1971 wurden sie zur Gemeinde Igling zusammengeschlossen, und 1978 wurde Holzhausen bei Buchloe eingegliedert.

Igling ist bekannt für das Schloss, das heute in Privatbesitz ist, sowie die Katholischen Pfarrkirchen Johannes der Täufer und St. Peter und Paul. Zudem gibt es den Holzhauser Landbrauerei und den Iglinger Sommerkeller. Zwei KZ-Friedhöfe erinnern an die Opfer des KZ-Außenlagers Kaufering II – Igling. Die Gemeinde verfügt über eine Kindertagesstätte, eine Grundschule und eine Privatschule mit Förderzentrum.

Quellen (2)
Seehöhe
620 m

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