Sehenswürdigkeiten in Igling

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Burgstall Stoffersberg
Lothur CC0
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Sehenswürdigkeiten in Igling

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Burgstall Stoffersberg
Lothur CC0
Burgstall Stoffersberg

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Igling liegt im oberbayerischen Landkreis Landsberg am Lech, wo sich die hügelige voralpine Moränenlandschaft allmählich zum flachen Lechfeld absenkt. Der Ort breitet sich westlich des Lechs aus, und die Singold durchzieht das westliche Gemeindegebiet. Das Gelände steigt von etwa 582 Metern bis zum Oberen Riedberg auf rund 686 Meter an.

Seine Wurzeln reichen ins Herzogtum Bayern zurück, wo Igling als geschlossene Hofmark mit Sitz in Oberigling fungierte. Im Landshuter Erbfolgekrieg belohnte Herzog Albrecht IV. den Augsburger Patrizier Johann IX. Langenmantel für seine Unterstützung und übertrug ihm 1504 die Hofmark Igling mit Burg. Später ging der Besitz an die Rehlinger und schließlich an den bayerischen Obristkanzler Joachim Freiherr von Donnersberg, der in der Oberiglinger Kirche ein Epitaph erhielt. Die heutigen Ortsteile Oberigling und Unterigling entstanden erst 1818 durch bayerische Verwaltungsreformen.

Heute prägen das Schloss Igling mit seiner Gaststätte und einem Golfplatz das Bild, während die barocke Pfarrkirche Johannes der Täufer in Unterigling mit Fresken von Johann Georg Lederer beeindruckt. Zwei KZ-Friedhöfe erinnern an die Opfer des Außenlagers Kaufering, das während des Zweiten Weltkriegs hier bestand. Die Gemeinde verbindet historische Spuren mit moderner Infrastruktur, darunter eine Grundschule und eine Förderschule, und ist durch Buslinien an den Münchner Verkehrsverbund angebunden.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
2.583
Fläche
26,35 km²
Seehöhe
620 m
Bezirk
Landkreis Landsberg am Lech

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