Sehenswürdigkeiten · Kočov

Kočov

Gemeinde in Tschechien

Kočov
Miloš Hlávka CC BY-SA 3.0

Kočov ist eine Gemeinde mit 220 Einwohnern im Okres Tachov. Sie liegt 8 km östlich von Tachov in der Höhe von 465 m ü. M. an der Mies. Der Ortsteil Ústí nad Mží ist der Einflusspunkt des Hammerbachs in die Mies. Die Gemeinde gehört zur Region Tachov und ist in der Landschaft des südlichen Tschechien eingebettet.

Die Geschichte von Kočov reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück. Die erste Erwähnung erfolgte 1357, als der Ritter Kunrat Kocovsky und seine Söhne den Ort besaßen. Bis 1850 war Kočov Teil der Grundherrschaft Plan-Gottschau. 1939 lebten 446 Menschen in Kočov und den Ortsteilen Johannesdorf und St. Johann. Nach dem Münchner Abkommen wurde der Ort 1945 dem Deutschen Reich zugeschlagen.

Kočov besteht aus mehreren Ortsteilen, darunter Janov, Klíčov und Ústí. Die Gemeinde gliedert sich in drei Katastralbezirke. Auf den Fluren befindet sich der aufgelassene Ort Svatý Jan. Die Gemeinde ist durch ihre Lage an der Mies und die historischen Verbindungen geprägt.

Quellen (1)
Seehöhe
465 m

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