Sehenswürdigkeiten · Meeder

Meeder

Gemeinde im Landkreis Coburg in Bayern

Meeder
Störfix CC BY-SA 3.0

Meeder liegt im Talbecken des Sulzbaches, eines Nebenflusses der Lauter, und grenzt im Norden an Thüringen. Die Gemeinde ist von den Langen Bergen und dem Callenberger Forst umgeben. Im Norden verläuft die Rhein-Weser-Wasserscheide, jenseits derer entspringt der Habergrund. Die Nachbargemeinden sind Veilsdorf, Eisfeld, Lautertal, Coburg, Weitramsdorf und Bad Rodach. Die Gemeinde besteht aus 18 Gemeindeteilen und 14 Gemarkungen, die ehemaligen Gemeinden entsprechen.

Meeder wurde 1074 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt 1125 Marktrechte. Die Pfarrei St. Laurentius war eine der ersten Urpfarreien des Coburger Landes. Im Dreißigjährigen Krieg verlor der Ort viele Einwohner, und 1637 brannte fast das ganze Dorf ab. 1650 wurde ein Dank- und Friedensfest eingeführt, das bis heute gefeiert wird. 1919 stimmte die Gemeinde für den Beitritt zum Freistaat Bayern. Die Tradition der Choradstanten und das Friedensmuseum dokumentieren diese Geschichte.

Meeder ist landwirtschaftlich geprägt und hat eine Brauerei-Tradition. Die Schloßbrauerei existierte bis 1983, und heute ist die Genossenschaft Milchwerke Oberfranken West mit rund 465 Millionen Euro Umsatz der größte Arbeitgeber. Die Gemeinde ist über mehrere Bundesstraßen und die A 73 angeschlossen. Sehenswürdigkeiten sind die Kirche St. Laurentius mit zwei Türmen, das Sternbergschloss und das Friedensmuseum, das Kriegsgeschichte und Friedensprojekte thematisiert.

Quellen (2)
Seehöhe
326 m

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