Sehenswürdigkeiten · Muri

Muri

Gemeinde im Kanton Aargau, Schweiz

Muri
Roland Zumbühl (Picswiss), Arlesheim (C… CC BY-SA 3.0

Muri ist eine Gemeinde im Südosten des Kantons Aargau und Hauptort des Bezirks Muri. Sie liegt im oberen Bünztal am Fusse des Lindenbergs und besteht aus drei Ortsteilen, die um das Kloster Muri und den Bahnhof zusammengezogen sind. Die Gemeinde umfasst ein Gebiet von 1234 Hektaren, wobei 261 Hektaren bewaldet und 272 Hektaren überbaut sind. Die Höhenunterschiede reichen von 432 m ü. M. bis 635 m ü. M.

Die Gemeinde ist vor allem durch das Kloster Muri bekannt, das 1027 von Graf Radbot von Habsburg und seiner Ehefrau Ita von Lothringen gestiftet wurde. Das Kloster war ein zentrales kulturelles und geistliches Zentrum und stieg 1701 in den Rang einer Fürstabtei auf. 1816 entstand die heutige Gemeinde Muri aus der Fusion von Egg, Hasli, Langdorf und Wey. 1841 wurde das Kloster aufgelöst, und die Gebäude wurden später von verschiedenen Institutionen genutzt.

In Muri gibt es zahlreiche sehenswerte Gebäude, darunter die Klosterkirche mit Fresken und Schnitzereien sowie die Loretokapelle mit der Habsburger-Gruft. Die Pfarrkirche St. Goar und das Amtshaus sind ebenfalls historische Highlights. Die Gemeinde ist zudem Sitz der Bezirksverwaltung und des Bezirksgerichts. Die Bevölkerung besteht aus rund 8850 Einwohnern, wobei der Ausländeranteil 24,4 % beträgt.

Quellen (1)
Seehöhe
478 m

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