Sehenswürdigkeiten · Oberderdingen

Oberderdingen

Stadt im Landkreis Karlsruhe in Baden-Württemberg

Oberderdingen
Eugen Lehle CC BY-SA 3.0

Oberderdingen ist eine Stadt im Kraichgau, im Nordosten des Landkreises Karlsruhe. Sie liegt an der Grenze zwischen Stromberg und Kraichgau und gehört zum Naturpark Stromberg-Heuchelberg. Das Gemeindegebiet erstreckt sich zwischen 154 und 337 Meter Seehöhe. Nachbargemeinden sind Sternenfels, Knittlingen, Bretten, Kraichtal, Zaisenhausen und Kürnbach. Die Stadt ist etwa 30 km nordöstlich von Karlsruhe und 30 km westlich von Heilbronn entfernt.

Oberderdingen hat eine reiche Geschichte, die bis ins 8. Jahrhundert zurückreicht. 1945 wurde der Ort Teil der Amerikanischen Besatzungszone und gehörte zum Land Württemberg-Baden. 1973 wurde die Gemeinde von Vaihingen zum Landkreis Karlsruhe übertragen. 2023 erhielt Oberderdingen die Stadtrechte. Die Stadt war bis 1952 protestantisch geprägt, wobei Katholiken nach dem Zweiten Weltkrieg einfließen konnten. Zudem gab es eine jüdische Gemeinde, die bis 1940 bestand, und eine türkisch-islamische Gemeinde.

In Oberderdingen gibt es mehrere Ortsteile, darunter Flehingen und Großvillars. Flehingen wurde 778/79 erstmals erwähnt und war lange Zeit Teil des Klosters Lorsch. Großvillars wurde 1699 von vertriebenen Waldensern gegründet. Die Stadt ist von Schutzgebieten umgeben, darunter das Kohlbachtal und das Sickinger Tal. Die Natur und Landschaft spielen eine zentrale Rolle im Leben der Gemeinde.

Quellen (1)
Seehöhe
190 m

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