Sehenswürdigkeiten · Pájara
Pájara
Gemeinde auf der Kanareninsel Fuerteventura in Spanien

Pájara liegt im Süden der Kanareninsel Fuerteventura und ist die flächenmäßig größte Gemeinde der Insel. Sie grenzt nördlich an Betancuria und östlich an Tuineje. Der Ort ist von Bergen umgeben, die bis zu 609 Meter hoch sind. Die Gemeinde umfasst die Halbinsel Jandía und den nördlichen Gemeindeteil, geteilt durch die Landenge La Pared. Die Küste der Gemeinde erstreckt sich über 150 Kilometer.
Der Name Pájara stammt aus dem alten Barranco de Pájara, wo Rebhühner lebten. Der Ort wurde erstmals 1612 in einem Dokument erwähnt. In der Zeit der Conquista wuchs das Dorf, und im 17. Jahrhundert profitierte es von Landwirtschaft, Viehzucht und Fischfang. 1708 wurde die Hilfspfarrei Nuestra Señora de Regla gegründet, nachdem der Bischof die mangelnde kirchliche Präsenz kritisiert hatte.
Pájara ist bekannt für die Kirche Nuestra Señora de Regla, die 1733 fertiggestellt wurde. Im Ort gibt es auch das Rathaus, das modern gestaltet ist, sowie das Centro Cultural de Pájara mit der Gemeindebibliothek. Die Plaza beherbergt ein eselbetriebenes Wasserschöpfrad aus dem 19. Jahrhundert. In der Region gibt es auch die Ermita de San Antonio de Padua in Toto und die Statue eines Ziegenmelkenden Bauern am Ortsausgang.
Quellen (2)
- Pájara (CC0-1.0)
- Pájara (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, bearbeitet)
- Seehöhe
- 196 m
- Website
- http://www.pajara.es/
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