Sehenswürdigkeiten · Fischamend
Schwechat

Die Schwechat ist ein 62 Kilometer langer Fluss in Niederösterreich, der im Wienerwald am Schöpfl entspringt und bei Schwechat in die Donau mündet. Ihren Namen trägt sie erst ab Alland, zuvor wird sie in der Region auch Badener Bach genannt. Der Fluss durchfließt das Helenental bei Baden und erreicht später das Wiener Becken, wo sein Wasser in mehreren Abschnitten umgeleitet wird.
Der Weg lohnt sich besonders für Naturliebhaber und Wassersportler. Im Oberlauf speisen fünf Quellbäche den Fluss, darunter der Riesenbach als höchster. Historisch diente die Schwechat der Holztrift, wovon noch erhaltene Klausen zeugen, etwa die Hauptklause bei Klausen-Leopoldsdorf. Heute wird der Fluss zwischen Klausen-Leopoldsdorf und Baden bei hohem Wasserstand von Kajakfahrern genutzt, die Wildwasser der Schwierigkeitsstufe II erwarten.
Vor Ort zeigt sich die Schwechat in unterschiedlichen Gesichtern: Im Helenental fließt sie naturnah durch enge Täler, während sie im Unterlauf durch Auwälder und Industriegebiete führt. Bei Schwechat mündet sie schließlich in einen alten Donauarm, das Ziegelwasser. Ein besonderes Zeugnis ist die Renaturierung der Ufer in der Stadt Schwechat, die Teil eines größeren Projekts zur ökologischen Vernetzung von Flüssen ist.
Quellen (1)
- Schwechat (řeka) (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, bearbeitet)
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