Sehenswürdigkeiten in Fischamend

7 Ziele an einem Ort.

Petruskirche Fischamend
C.Stadler/Bwag CC BY-SA 4.0
7 SehenswürdigkeitenNiederösterreichÖsterreich

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Sehenswürdigkeiten in Fischamend

7
Kath. Pfarrkirche hl. Michael
Petruskirche Fischamend
Kath. Filialkirche hl. Quirinus
Kapelle hl. Johannes Nepomuk

Auf der Karte

Was ist los in Fischamend

2 Veranstaltungen

Konzerte, Feste, Ausstellungen und Märkte der nächsten Monate

Diese Woche

  • Fr., 6. Nov.11:00
    Heuriger Jäger
    Heurigenlokal Jäger · Kulinarisches
    Außerdem am 7. Nov., 8. Nov., 9. Nov. und an 6 weiteren Tagen

Später

Veranstaltungsdaten der Österreich Werbung (CC BY 4.0). Ohne Gewähr — Termine können sich kurzfristig ändern oder entfallen.

Fischamend liegt im Industrieviertel Niederösterreichs, dort wo die Fischa in die Donau mündet, nur wenige Kilometer südöstlich der Hauptstadt. Die Stadt erstreckt sich über fast 25 Quadratkilometer, wobei ein kleiner Teil nördlich des Stroms liegt. Landwirtschaft prägt fast die Hälfte des Gebiets, während Wälder und Gewässer etwa ein Drittel ausmachen – der Rest wird vom Flughafen Wien-Schwechat eingenommen.

Schon im Altertum gehörte das Land zur Provinz Pannonia, doch erst im Mittelalter entstanden hier zwei Siedlungen an den Ufern der Fischa. Der Ort erhielt 1673 das Marktrecht und lebte lange vom Mühlenbetrieb an Donau und Fluss sowie vom Getreidehandel. Im 19. Jahrhundert zählte man allein 18 Mühlen an der Donau und sieben an der Fischa. Später entwickelte sich Fischamend zu einem Zentrum der Luftfahrt: 1908 entstand hier die k.u.k. Militär-Aëronautische Anstalt mit Luftschiffhallen und Flugfeld, das während des Ersten Weltkriegs eine Schlüsselrolle spielte. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg blieben nur wenige Spuren dieser Epoche erhalten.

Heute prägen historische Bauwerke das Bild der Stadt: Der fast 31 Meter hohe Stadtturm mit seinem Fischsymbol gilt als Wahrzeichen und beherbergt ein Heimatmuseum. Die barocke Pfarrkirche St. Michael mit ihrem markanten Zwiebelturm und das expressionistische Feuerwehrhaus aus den 1920er Jahren sind weitere Zeugnisse der Vergangenheit. Die Tabormühle und die Löffelfabrik erinnern an die industrielle Blütezeit, während der Wasserturm der einstigen Aeronautischen Anstalt heute als Blickfang dient. Regelmäßige Veranstaltungen und die Nähe zu Wien machen den Ort zu einem lebendigen Teil des östlichen Wiener Beckens.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
5.714
Fläche
24,91 km²
Seehöhe
156 m
Bezirk
Bezirk Bruck an der Leitha

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