Sehenswürdigkeiten · Steingaden

Steingaden

Gemeinde in Deutschland

Steingaden
Burkhard Mücke CC BY-SA 4.0

Steingaden liegt im Alpenvorland an der Grenze zwischen Oberbayern und dem Allgäu. Der Ort ist ein staatlich anerkannter Erholungsort und wird von der Illach durchquert, die im Gemeindegebiet in Ost-West-Richtung fließt. Nördlich des Ortsrandes liegt der Badesee Bismarckweiher. Die Gemeinde umfasst 53 Gemeindeteile und ist umgeben von größeren Städten wie Füssen, Kaufbeuren und Garmisch-Partenkirchen.

Der Ort gehörte ursprünglich zur Hofmark des Klosters Steingaden, das 1147 gegründet wurde und 1803 aufgelöst wurde. Die umliegenden Orte Fronreiten, Lauterbach und Urspring wurden 1818 zu eigenständigen Gemeinden. 1939 wurden sie zur Gemeinde Steingaden zusammengeschlossen, und 1978 schloss sich die Gemeinde mit anderen Orten zur Verwaltungsgemeinschaft Steingaden an.

Steingaden ist bekannt für die Wieskirche, eine UNESCO-Weltkulturgut, und das Welfenmünster, eine romanische Pfarrkirche. Die Gemeinde verfügt über mehrere Wallfahrtskirchen und ein Wallfahrtsmuseum. Die Kirchenmusik, besonders im Welfenmünster, spielt eine wichtige Rolle. Zudem gibt es eine Grund- und Mittelschule sowie Bildungsstätten wie die Landvolkshochschule Wies. Die Verkehrsanbindung erfolgt über die Bundesstraße 17 und die Staatsstraße 2059.

Quellen (2)
Seehöhe
763 m

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