Sehenswürdigkeiten · Suhr

Suhr

Gemeinde im Kanton Aargau, Schweiz

Suhr
Dietrich Michael Weidmann CC BY-SA 3.0

Suhr ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Aarau des Kantons Aargau. Sie liegt im unteren Suhrental, in einer weiten Ebene an der Suhre, kurz vor der Mündung der Wyna. Die Gemeinde ist mit Aarau und Buchs verbunden und umgeben von Nachbargemeinden wie Hunzenschwil und Gränichen. Sie umfasst eine Fläche von 1062 Hektaren, wovon 470 Hektaren bewaldet sind. Der höchste Punkt ist der Berg mit 570 Metern, der tiefste Punkt liegt an der Suhre bei 385 Metern.

Suhr wuchs im 19. Jahrhundert zu einem bedeutenden Industriestandort mit Textil- und Metallwerken. Die Einwohnerzahl stieg bis 1850 mehr als versiebenfacht. 1877 wurde eine Bahnstrecke eröffnet, die Suhr 160'000 Franken kostete. 1904 begann die elektrische Wynentalbahn mit dem Betrieb. Heute zählt Suhr mit über 10'000 Einwohnern zur Agglomeration Aarus. Die Gemeinde hat eine reformierte und römisch-katholische Bevölkerung mit über 80 % Deutsch als Hauptsprache.

In Suhr gibt es die reformierte Kirche aus dem 15. Jahrhundert, die 1844 durch einen Blitzschlag beschädigt wurde. Die moderne Heiliggeist-Kirche wurde 1960 gebaut. Das Museum Suhr zeigt die Geschichte der Gemeinde, darunter das Janz-Stübli. Die historische Steinbogenbrücke über die Wyna wurde 1770 errichtet. Die Gemeinde verfügt über Schulen, Kindergärten und Sportstätten wie die Kunsteisbahn und das Brügglifeld. Die Verkehrsanbindung ist gut, mit Bahn und Busverbindungen nach Aarau und Zofingen.

Quellen (1)
Seehöhe
397 m

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