Sehenswürdigkeiten · Winzer

Winzer

Markt im niederbayerischen Landkreis Deggendorf

Winzer
Szeder László CC BY-SA 4.0

Winzer liegt im Osten des Landkreises Deggendorf in Niederbayern. Der Ort ist von flachem Land umgeben, das bis zur Donau reicht. Die Gemeinde umfasst mehrere Gemeindeteile, darunter Oberwinzer und Unterwinzer. Im Norden grenzt sie an die Gemeinde Schwanenkirchen, im Osten an die Gemeinde Neßlbach und im Süden an die Gemeinde Grafenlohe. Der Ort ist bekannt für seine Weinbauflächen und die traditionelle Korbmacherhandwerkskunst.

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes geht auf das Jahr 1005 zurück und lautete Uuincira, was „Weinbauer“ bedeutet. Die Region war bereits in der Frühzeit besiedelt, wobei die Römer nur als Durchreisende galten. Die erste feste Ansiedlung entstand im 11. Jahrhundert, und die Burg Winzer wurde im Zuge der Adelsbildung errichtet. Die Herrschaft wechselte mehrfach, bis sie 1591 zur Marktgemeinde wurde. Die Marktfreiheit wurde 1322 verliehen, was den wirtschaftlichen Aufschwung einleitete.

Winzer ist vor allem durch seine Burgruine, die Kirche St. Georg und die Sternwarte bekannt. Die Gemeinde verfügt über ein Ziegel- und Kalkmuseum sowie mehrere historische Bauwerke. Die Korbmacherhandwerkskunst prägte lange die lokale Wirtschaft. Die Gemeinde hat eine Partnerschaft mit Velhartice in Tschechien. In der Geschichte spielten bedeutende Persönlichkeiten wie Richard Seefelder eine Rolle, der als Ophthalmologe bekannt war.

Quellen (2)
Seehöhe
311 m

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