Aldingen liegt am Ostrand der Baarhochfläche, wo die Schwäbische Alb beginnt, und wird vom Fluss Prim durchzogen. Die Gemeinde grenzt im Norden an Rottweil und Frittlingen, im Osten an Denkingen, im Süden an Spaichingen und im Westen an Trossingen sowie Deißlingen. Die Höhenlage reicht von 583 bis 806 Meter über dem Meer.
Die alemannische Wurzel des Ortes zeigt sich noch heute im Ortsnamen, der auf eine frühe Besiedlung hindeutet. Schriftlich erstmals erwähnt wurde Aldingen im frühen 9. Jahrhundert in einer Urkunde des Klosters St. Gallen. Im Mittelalter spielte der Ort eine traurige Rolle, als hier 917 der schwäbische Herzog Erchangar nach einer Niederlage hingerichtet wurde. Später gehörte Aldingen zu Württemberg und wurde im Zuge der Reformation evangelisch.
Prägend für das Ortsbild ist die Mauritiuskirche mit ihrem mittelalterlichen Turm und barocker Ausstattung. Im Museum wird die lokale Geschichte lebendig, und die Uhrenmanufaktur Kieninger bewahrt eine traditionelle Handwerkskunst. Als Verkehrsknotenpunkt verbindet Aldingen Bahn und Busse und ist damit gut in die Region eingebunden.