Allschwil liegt im Nordwesten des Kantons Basel-Landschaft, direkt am südwestlichen Rand der Stadt Basel. Die Gemeinde ist auf zwei Seiten von Frankreich umgeben und grenzt an Basel sowie an die basellandschaftlichen Gemeinden Schönenbuch, Oberwil und Binningen. Geografisch zählt Allschwil zum Sundgau, wo sich zwei Bäche, der Lützelbach und der Mülibach, beim Dorfplatz zum Dorfbach vereinen. Mit seiner grünen Lage und der Nähe zur Stadt ist Allschwil ein beliebter Wohnort im Baselbiet.
Erste Spuren einer Besiedlung reichen bis in die Stein-, Bronze- und Römerzeit zurück. Urkundlich erwähnt wird Allschwil erstmals im Jahr als Almswilre. Der Name setzt sich aus einem althochdeutschen Personennamen und dem Grundwort für eine Hofsiedlung zusammen. Im Mittelalter gehörte der Ort zum Herzogtum Elsass und später zum Fürstbistum Basel. Nach Kriegswirren und wechselnden Herrschaften wurde Allschwil 1815 dem Kanton Basel zugeschlagen und gehört seit der Kantonstrennung zum Kanton Basel-Landschaft.
Allschwil besticht durch seinen historischen Dorfkern mit typischen Sundgauer Fachwerkhäusern und einer Reihe sehenswerter Bauwerke wie der Pfarrkirche St. Peter und Paul oder dem Wasserturm mit Aussichtsterrasse. Die Gemeinde ist bekannt für ihre lebendige Fasnacht, die zu den größeren der Region zählt. Wirtschaftlich geprägt wird Allschwil durch zahlreiche Unternehmen, insbesondere aus den Bereichen Chemie, Pharma und Biologie, die sich zum Innovationszentrum Nordwestschweiz zusammengeschlossen haben. Die Nähe zu Basel und Frankreich macht Allschwil zu einem attraktiven Wohn- und Arbeitsort.