Alosno liegt in Andalusien, genauer in der Provinz Huelva, und gehört zur Region Andévalo. Die Gemeinde grenzt an mehrere Nachbargemeinden wie Calañas und Puebla de Guzmán. Bekannt ist sie auch für ihre Bergbaugeschichte, etwa die Mine Filon Sur, die feine Goethit-Exemplare liefert. In der Nähe befindet sich zudem eine über 4500 Jahre alte Kupferverhüttungsstätte namens Cabezo Juré.
Die Verbindung zum Bergbau prägt Alosno seit der Antike, besonders während der Römerzeit. Im 19. Jahrhundert veränderte sich das Gebiet grundlegend, als die Tharsis Sulphur and Copper Company Limited die Minen übernahm. Dies führte zu einem wirtschaftlichen Aufschwung und machte Alosno zu einem wichtigen Zentrum in der Provinz. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts sind die Minen jedoch stillgelegt.
Besonders sehenswert sind die Wallfahrtskapelle Ermita del Señor de las Columnas und die Kirche Iglesia de Nuestra Señora de Gracia. Aus Alosno stammt auch der Boxer Pedro Carrasco, der zwischen 1943 und 2001 lebte.