Altendorf liegt im Industrieviertel Niederösterreichs und besteht aus zwei räumlich getrennten Gebieten. Der östliche Teil erstreckt sich nördlich des Hassbachs, der zur Pitten fließt und teilweise die Südgrenze bildet. Hier liegt das Gelände auf etwa 600 Metern Höhe, während nach Norden ein steiler Anstieg um 100 Meter folgt. Der westliche Teil befindet sich zwischen Syhrnbach und Tachengraben, die beide in die Schwarza münden. Fast zwei Drittel der Gemeinde sind bewaldet, während ein Drittel landwirtschaftlich genutzt wird.
Die erste urkundliche Erwähnung Altendorfs stammt aus dem Jahr 1204, als eine Kapelle den Bewohnern den Kirchenbesuch erleichterte. Loitzmannsdorf wird bereits 1090 als Zentrum eines größeren Guts erwähnt. Die Gehöfte in Tachenberg und Syhrn tauchen erstmals 1386 in historischen Dokumenten auf. Im 20. Jahrhundert prägten vor allem Land- und Forstwirtschaft sowie ein Spar- und Darlehenskassenverein das Leben im Ort.
Die Gemeinde ist geprägt von ländlicher Ruhe und dicht bewaldeten Hügeln. In Schönstadl steht eine Wegkapelle, die als kultureller Mittelpunkt gilt. Politisch wird Altendorf seit Jahrzehnten von der ÖVP dominiert, zuletzt durch Bürgermeisterin Ulrike Trybus. Die meisten Einwohner sind römisch-katholisch, doch ein kleiner Teil gehört anderen Konfessionen oder Konfessionslosen an.