Ankum liegt in Niedersachsen, eingebettet in eine waldreiche Hügellandschaft, die als Ankumer Höhe bekannt ist. Der Ort gehört zum Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald-Wiehengebirge und wird von der Hase durchflossen. Die höchste Erhebung der Gemeinde ist der Trillenberg in Westerholte, der sich 142 Meter über dem Meeresspiegel erhebt. Neben dem Kernort umfasst Ankum mehrere Ortsteile wie Aslage, Brickwedde und Westerholte, die 1972 eingemeindet wurden.
Die erste urkundliche Erwähnung Ankums stammt aus dem Jahr 977, doch archäologische Funde belegen eine Besiedlung bereits in der Jungsteinzeit. Im Mittelalter entwickelte sich der Ort zu einem Marktplatz, an dem vor allem Tuch und Vieh gehandelt wurden. Die Nähe zu Osnabrück und die Lage an der Hase prägten die wirtschaftliche Entwicklung. Im 12. Jahrhundert wurde Ankum erstmals als Pfarrei erwähnt, was auf eine frühe kirchliche Bedeutung hindeutet.
Besonders bekannt ist Ankum für seine Seenlandschaft, die aus dem Suttruper Bach entstand. Die Ankumer Seen bestehen aus zwei Becken und dienen als Freizeit- und Erholungsgebiet. Der Lordsee und der Holstenteich sind weitere Gewässer, die vor allem zum Angeln genutzt werden. Die Gemeinde ist zudem Teil des Wasserschutzgebiets Ahausen-Sitter, das sich über ein großes Gebiet erstreckt.