Bramsche liegt im Osnabrücker Land zwischen der Hase und dem Mittellandkanal, etwa fünfzehn Kilometer nördlich von Osnabrück. Die Stadt wird von markanten Landschaften wie der Ankumer Höhe im Nordwesten und dem Gehn im Westen umgeben, während im Südosten der Natur- und Geopark TERRA.vita beginnt. Unter der Stadt verbirgt sich der geologisch bedeutende Bramscher Pluton.
Erstmals erwähnt wurde Bramsche in einer Urkunde aus dem zwölften Jahrhundert, doch schon lange zuvor prägten die Hase und der Mittellandkanal das Leben der Bewohner. Die Stadt entwickelte sich als Handels- und Handwerkszentrum, während die umliegenden Ortsteile von Landwirtschaft und kleinen Gewerbebetrieben lebten. Besonders Engter, das bereits im zwölften Jahrhundert erwähnt wird, spielte eine wichtige Rolle als Kirchort.
Heute besticht Bramsche durch seine abwechslungsreiche Umgebung mit dem Hasesee als Naherholungsgebiet und dem Museum und Park Kalkriese, das sich der Varusschlacht widmet. Die Stadt ist geprägt von historischen Bauwerken wie der Wassermühle Riesau in Balkum und dem Großsteingrab Kalkriese. Regelmäßige Feste wie das Siedlerfest in Lappenstuhl und die kulturellen Einrichtungen der Stadt, darunter das Greselius-Gymnasium, machen Bramsche zu einem lebendigen Ort.