Ansbach liegt in Mittelfranken, etwa 40 Kilometer südwestlich von Nürnberg, wo der Onolzbach in die Fränkische Rezat mündet. Die Stadt ist nach Fläche die fünftgrößte kreisfreie Stadt Bayerns und gehört zur Planungsregion Westmittelfranken sowie zur Metropolregion Nürnberg.
Der Name Ansbach geht auf den Onolzbach zurück, der früher Onoldisbach hieß. Im Jahr 748 gründete der fränkische Edelfreie Gumbert dort ein Benediktinerkloster, um das sich eine Siedlung bildete. 1221 wurde Ansbach erstmals urkundlich als Stadt erwähnt. Später wurde es zur Residenzstadt der zollerischen Herrschaftsbereiche und blieb auch nach dem Aufstieg der Hohenzollern zu Kurfürsten von Brandenburg unabhängig. Im 18. Jahrhundert wurde Ansbach vorübergehend zum Exilort für den bayerischen Kurprinzen Maximilian Joseph, der hier mit Unterstützung von Montgelas Ideen für die Neuordnung Bayerns entwickelte.
Ansbach ist geprägt durch seine historische Rolle als Residenzstadt, etwa durch das markgräfliche Schloss. Die Fayence-Manufaktur aus dem frühen 18. Jahrhundert machte die Stadt mit ihren kunstvollen Keramikarbeiten bekannt. Heute ist Ansbach Sitz der Bezirksverwaltung von Mittelfranken und beherbergt bedeutende Bauwerke wie die Stadtkirche St. Johannis. Die Umgebung mit ihren Gemarkungen wie Eyb oder Schalkhausen zeigt die enge Verbindung zwischen Stadt und Umland.