Sehenswürdigkeiten in Ansouis

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Sehenswürdigkeiten in Ansouis

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Schloss Ansouis
St-Martin (Ansouis)
Museum für Weinkunst und Weinhandwerk - Château Turcan

Auf der Karte

Ansouis liegt im Südosten des Départements Vaucluse, eingebettet zwischen dem Luberon-Gebirge im Norden und dem Tal der Durance im Süden. Die Gemeinde gehört zum Regionalen Naturpark Luberon und breitet sich auf einem kleinen Hügel aus, der von hügeligem Gelände umgeben ist. Mehrere Bäche durchziehen das Gebiet und münden in den Merderic, der schließlich in die Durance fließt. Die nächstgelegene Stadt ist Pertuis, etwa sechs Kilometer entfernt.

Erstmals erwähnt wurde Ansouis im 10. Jahrhundert als Herrengut, bevor es 1178 in den Besitz der Familie Sabran überging. Diese prägte das Dorf über Jahrhunderte, bis ihre Nachfahren 2008 das Schloss verließen. Im 14. Jahrhundert entstand eine Siedlung unterhalb der Burg, die mit einer neuen Stadtmauer geschützt wurde. Seit dem 18. Jahrhundert ist Ansouis für den Anbau von Kirschen, Pflaumen, Melonen und Rüben bekannt.

Das Schloss der Sabrans, ursprünglich eine Burg aus dem 10. Jahrhundert, wurde mehrfach umgebaut und beherbergt heute barocke Gartenparterres. Die ehemalige Residenz und ihre Überreste sind ebenso denkmalgeschützt wie die Pfarrkirche St-Martin aus dem 13. Jahrhundert. Ein Weinmuseum zeigt historische Pressen, während ein unterirdisches Museum eine künstlerisch gestaltete Unterwasserwelt präsentiert. Die Umgebung des Luberon und die landwirtschaftlichen Traditionen prägen das Bild des als „Plus beaux village de France“ ausgezeichneten Ortes.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
1.064
Fläche
17,63 km²
Seehöhe
390 m
Bezirk
Vaucluse

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