Arbing liegt im Mühlviertel, einem hügeligen Gebiet im Norden Oberösterreichs. Die Gemeinde erstreckt sich über etwa vier Kilometer in alle Richtungen und umfasst rund zwölf Quadratkilometer, von denen ein Großteil landwirtschaftlich genutzt wird. Im Westen bildet der Tobrabach teilweise die Grenze zur Stadt Perg, während im Osten der Deimingerbach zur Nachbargemeinde Baumgartenberg fließt. Das Ortszentrum befindet sich auf etwa 278 Metern Höhe über dem Meeresspiegel.
Der Name Arbing geht auf den Personennamen Arbeo oder Arbo zurück und deutet auf eine frühe Besiedlung im Frühmittelalter hin. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort zwischen 1137 und 1139, als er in einer Urkunde Herzog Leopolds IV. als „Arbingin“ auftaucht. Im Mittelalter war Arbing Sitz eines Landgerichts, das später nach Mitterberg verlegt wurde. Die Walchen, eine adelige Familie, prägten das Gemeindebild im 15. Jahrhundert, indem sie die Pfarrkirche neu errichteten und den Wehrturm der Burg in einen Kirchturm umwandelten.
Heute ist vor allem der ehemalige Wehrturm der mittelalterlichen Burg ein markantes Wahrzeichen Arbings. Er ragt ohne Spitze in den Himmel und ist auch im Gemeindewappen abgebildet. Die Umgebung mit ihren sanften Hügeln und flachen Ebenen lädt zu Spaziergängen ein, während die Gewässer wie der Tobrabach und der Arbingerbach das Landschaftsbild prägen. Die Gemeinde verbindet damit historische Spuren mit einer idyllischen Naturlandschaft.